Wer macht’s wie und vor allem was?

Traurig, aber wahr: es herrscht Langeweile in vielen deutschen Schlafzimmern! Jeder zweite Deutsche wünscht sich mehr Abwechslung im Bett, sowohl Männer als auch Frauen sind nicht zufrieden mit ihrem Sexalltag. Der Vaginalverkehr ist dabei in Sachen gelebter Sexualität die Normalität in Deutschland (87%), genauso wie aktiver und passiver Oralverkehr (jeweils 71%).

Mit dieser Einstellung sind wir Deutschen mit dem Rest der Welt einer Meinung. Oralverkehr ist neben dem klassischen Vaginalverkehr überall auf der Welt am Beliebtesten. Die Anzahl der Sexualpraktiken variiert dabei aber stark von Land zu Land: Die Griechen stellen sich mit durchschnittlich 6,0 Praktiken als sehr kreativ im Bett heraus, dicht gefolgt von Österreich mit 5,6 Varianten des Liebesakts. In Nigeria (1,8) und Japan (2,6) herrscht weniger Vielfalt. Interessant ist dabei aber, dass 68% der Nigerianer trotzdem ihr Sexleben als abwechslungsreich empfinden – verständlicher ist da schon, dass nur knapp jeder zehnte Japaner (9%) mit der Abwechslung zufrieden ist.

Hierzulande sind knapp fünf (4,8) unterschiedliche Praktiken die Regel im Sexalltag. Auch was das Ausleben sexueller Phantasien oder das Tragen von aufreizenden Dessous anbelangt, sind wir Deutschen sehr aufgeschlossen! Was unsere sexuellen Wünsche betrifft, zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Mann und Frau. Während sich Männer Oralverkehr wünschen, träumen Frauen von sinnlichen Massagen.

Die SWGS von Durex:
Alle Angaben entstammen dem zweiten Teil der weltweit ersten repräsentativen Studie zum Thema "sexuelles Wohlbefinden", dem Sexual Wellbeing Global Survey (SWGS) von Durex. Unter dem Thema „In the bedroom“ bietet die Studie interessante Einblicke in die Schlafzimmer der Welt. Befragt wurden insgesamt mehr als 26.000 Männer und Frauen in 26 Ländern ab dem jeweiligen Alter der sexuellen Mündigkeit.

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